Textverständnis

Texte im Rahmen der öffentlichen Kommunikation müssen den Zielen des Kunden ebenso gerecht werden wie dem Wissenshorizont und den Erwartungen der Leser. Gute Texte sind problemlos zu verstehen und vermitteln ihre Aussagen so attraktiv, dass der Lesefluss nicht abbricht. Für diese anspruchsvolle kommunikative Aufgabe gibt es kein Patentrezept: Zwar können einfache Sätze oder die Vermeidung des Passiv das Textverständnis erleichtern, sie entscheiden jedoch nicht über die Güte der Inhalte und die Textqualität.

 

Da wir die wissenschaftliche Forschungen zum Textverstehen und zur Textoptimierung verfolgen, wissen wir: Ein guter Text baut auf einer klaren Themenführung sowie auf einer stimmigen Verknüpfung von Sachverhalten auf. Für den Schöpfer des Begriffs „Textpartitur“, den Linguisten H. Weinrich, ergibt sich ein guter Text – wie bei einer Partitur – erst aus dem Zusammenspiel all seiner Merkmale.

 

Wir kennen auch die Standards der unterschiedlichen Textsorten: Eine Pressemittelung muss dem sachlich-nüchternen Stil des Nachrichtenjournalismus entsprechen, während eine gute Imagebroschüre nicht ohne Kenntnisse aus Rhetorik und Text-Bild-Kommunikation entstehen kann. Hier gilt in besonderer Weise unser persönliches Schreibmotto: Variatio delectat (Variation erfreut).

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