Texte im Rahmen der öffentlichen Kommunikation müssen den Zielen des Kunden ebenso wie dem Wissenshorizont der Zielgruppen gerecht werden. Gute Texte sind problemlos zu verstehen und vermitteln ihre Aussagen so attraktiv an ihre Leser, dass der Lesefluss nicht abbricht. Für diese anspruchsvolle kommunikative Aufgabe gibt es keine Patentrezepte: Zwar können kurze Sätze oder die Vermeidung des Passivs das Textverständnis erleichtern, sie entscheiden jedoch nicht über die Güte der dargebotenen Inhalte und die Textqualität.
Da wir die wissenschaftlichen Forschungen zum Textverstehen und zur Textoptimierung verfolgen, wissen wir: Ein guter Text baut auf einer klaren Themenführung sowie auf einer stimmigen Verknüpfung von Sachverhalten auf. Für den Schöpfer des Begriffs “Textpartitur”, den Linguisten Harald Weinrich, ergibt sich ein guter Text - wie bei einer Partitur - erst aus dem Zusammenspiel all seiner Merkmale.
Wir kennen auch die Standards der unterschiedlichen Textgruppen: Eine Pressemeldung muss dem sachlich-nüchternen Stil des Nachrichten-journalismus entsprechen, während eine gute Imagebroschüre nicht ohne Kenntnisse aus Rhetorik und Text-Bild-Kommunikation entstehen kann. Hier gilt in besonderer Weise unser persönliches Schreibmotto: Variatio delectat - Variation erfreut.